M-Commerce mit Hürden
Der eco-Verband mahnt rechtliche Unsicherheiten und Praktikabilitätsprobleme beim mobile Commerce an. Unterstützt wird der eco durch die Studie “Rechtsprobleme im M-Commerce”, in der der Verband 250 Branchenexperten zu ihrer Einschätzung befragt hat. Danach sind 98 Prozent der Meinung, dass es bislang keine überzeugende Lösung gäbe, um die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in einen Verkaufprozess einzubinden, der komplett über das Handy abgewickelt wird. Bemängelt werden vor allem technische Restriktionen wie die kleine Displaygröße (93 Prozent) und die Begrenzung der Nachrichtenlänge (90 Prozent). Komforteinbußen durch die kleinen Handy-Tastaturen hielten die Befragten dagegen für hinnehmbar. Nur 60 Prozent glaubten, dass mobile Commerce darunter leide.
“Positiv ist aber zu vermerken, dass nach allgemeiner Ansicht der Experten die Darstellungsmöglichkeiten mobiler Endgeräte in Zukunft so viel besser werden, dass die Anforderungen des Gesetzgebers – ähnlich wie heute schon im stationären Internet – eingehalten werden können”, äußert sich Dr. Bettina Horster, Vorstand der Vivai AG und Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce im eco-Verband optimistisch. Eine Einschätzung, die drei Viertel der Befragten teilten.
dg
Posted: Januar 16th, 2008 under Recht, Sonstiges.
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